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Templer

Templer`s Lyrik  

Werte Kameraden!

Die hier Euch zur Verfügung gestellte Lyrik dient

zur Förderung der deutschen Kultur und speziell

zur Förderung unserer eigenen, neuen deutschen

Lebensweise. Jedem ist die Verwendung meines geistigen

Eigentums zur privaten Verwendung ausdrücklich erlaubt,

jedoch NICHT zur kommerziellen Nutzung OHNE meine

vorherige Zusage! Mißachtung dieser selbstverständlichen

Regel verstößt gegen jeden Kamradschaftlichen Ehrenkodex

und wird in jedem Einzelfall angemessen bestraft und

verfolgt. Es ist traurig, daß ich diesen Hinweis machen

muß, aber es gibt leider zuviele Schweine in unseren

eigenen Reihen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Euer Templer

 

Freiheit  

Spürst du den Druck in dir?
Siehst du diese Leere?
Du suchst Freiheit. Kannst du sie finden?
Du bist frei, doch fühlst dich gefangen,
Obwohl du gefangen bist, fühlst du dich frei.
Was ist Traum? Was Realität?
Am Rande des Wahnsinns, die Stufe zur Genialität.
Brichst du in Tränen aus, wenn du das Foto siehst,
Die Gedanken an einen Menschen hängst?
So viele Menschen und du fühlst dich einsam?
Siehst du die Welt um dich herum,
In die dir keiner Folgen kann?
Siehst du dein zweites ich? Oder wer bist du?
Weißt du wer du bist?
Nichts ist so wie es scheint.
Du glaubst etwas zu wissen?
Du bist machtlos. Ein Rädchen im System.
Der Rauch in deiner Lunge,
Du bläst ihn aus und er verfliegt.
Egal was du tust, wer nimmt es wahr?
Wer bist du, wo kommst du her?
Nichts ist wahr, alles ist erlaubt.
Alles hat ein Ende,
Am 23. Tag, im 5. Monat, im 23. Jahr,
auf der Suche nach der Freiheit,
Auf der Suche nach dem Licht.

 Templer 1/2000  

 

 Unvollendet

  Wenn das Leben seinen Sinn verliert,
das Unfassbare nach einem giert,
genieße deine letzte Zigarette,
Denn bald kommt das absolute Ende.
Soviel gesagtes so verkehrt,
So viele Chancen selbst verwehrt.
Zuviel im Leben nachdenken
Will  nicht viel Freude schenken.
Zukunftsängste und berufliche Sorgen,
Sehnsucht nach dem gestrigen Morgen.
Gestern abend war doch alles so schön,
Heute ist alles schon geschehen. 
Stetig auf der Suche nach dem Sinn,
So viele Fragen, soviel Unsinn.
Manch schöner Traum ward gewonnen,
Ist genauso schnell wieder zerronnen.
Das Feuer aus Freude und Energie,
 
Lange halten können wir es nie.
Grenzen zwischen Wahnsinn und Genialität,
Wandern zwischen Traum und Realität.
Wenn Gedanken schwer werden,
der Kopf kurz vorm explodieren,
kein klarer Gedanke mehr in dir steckt,
Der Wahn sich in dir erstreckt.

 Templer 06. - 08. 1999

Zu spät

Es wird dunkel, die Nacht bricht heran,
Die Wege werden unkenntlich.
Wo müssen wir hin, wo gehen wir hin?
Schreie voller Schmerz
Martern durch das Gehirn.
Rasend vor Hass, ohnmächtiger Wut
soweit die Beine tragen
Weglaufen hat keinen Sinn!
Der Wolf ist erwacht, es gibt keine Chance.
Es ist kalt, fahles Licht.
Gib auf, du bist allein!
Der Wahnsinn in deinen Kopf zieht
Schrei, es hört dich niemand
Du siehst Feuer doch ist es nicht da.
Feigling!
Geh doch an den Abgrund, dann ist es vorbei,
Du kannst nicht fliegen.
Schau in den Spiegel, du siehst nichts.
Den Wahn in den Augen,
Gewitter und Sturm, Blitz und Donner.
Die Nacht hat über den Tag gesiegt.
Schau auf die knöcherne Hand, Greif sie.
Wo willst du eigentlich hin?
Mach mit, werde eins mit dem Dunkel,
lass Deine Augen sprühen.
Jetzt fühlst du wie es ist allein zu sein,
allein ohne jeden Halt,
Keine Hand, keine Schulter.
Brauchst du jemanden?
Vergiss es, du bist allein!
Hast du Sehnsucht nach Liebe?
Hör auf dir Hoffnungen zu machen,
Es ist alles zu spät.
Schau dich noch ein letztes Mal um,
und dann geh,
geh wo du hingehen mußt,
es ist zu spät.

Templer 08./99

Zukunft?

Ich schaue zurück in die Vergangenheit,
zurück in eine vergangene Zeit.
Der Blick in die Zukunft ist so schwer,
oftmals schwarz, kalt und leer.
In die Zukunft können wir nicht sehen,
wollen wir überhaupt dorthin gehen?
Das Gewissen der Menschen ist so leer,
Gute trifft man hier kaum mehr.
Umweltzerstörung nur für Profit,
von der Natur der letzte Lebenskredit.
Egoismus das Zeichen der Zeit,
Alkohol, Drogen und Gewalt.
Menschen ersaufen in Einsamkeit,
verzweifeln an der Wirklichkeit.
Keiner der sich für den anderen interessiert,
scheißegal was mit ihm passiert.
Arbeiten bis zur Besinnungslosigkeit,
Hauptsache weg von der Wirklichkeit.
Warum kann es denn keiner sehen,
daß wir den falschen Weg gehen?
Träume und Realität verschwimmen,
Hoffnungen im Nichts zerrinnen.
Geistesabwesend in die Ferne starren,
durch all die Traumwelten fahren.
Vielen Zielen hinterherjagen,
man sich nicht lange daran wird erlaben.
Ungreifbares so interessant,
hat man es, wird es so sehr verkannt.
Keiner sieht wie man wird zerfressen,
ist man weg wird man schnell vergessen.
Wir alle sind ein Rädchen im System,
jeder muß dort mitgehen.
Jeder Versuch hier auszubrechen,
wird sich bitter im Leben rächen!
Irgendwann wird der Zweifel über alles siegen,
und das letzte Fünkchen Hoffnung kommt zum erliegen. Willst Du ein Spiel das Du niemals gewinnst?
Dann steh auf und der Wahnsinn beginnt.
Bist Du nicht willig mitzugehen,
wirst Du klar das wirkliche Chaos sehen.
Soviel geschieht und nichts passiert,
Schock wenn ein Traum sich realisiert.
Kritik ist hier verkehrt am Platz,
oder Du wirst Opfer politischer Hatz.
Deshalb mache ich hier Schluß,
sonst höre ich nicht mal mehr den Schuß.

 Templer 08/09 1999

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