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Nationale Gedanken

Nationale Gedanken

 

Auch Ich!

Ich, einer von den Neuen und den Jungen,
Auch heute noch von Deinem Geist durchdrungen,
Reihe mich ein in jene treue Schar,
Die wohl gealtert, aber fest und klar
Das Ziel vor Augen, zu der Fahne hält,
Die Du geweiht und uns vorangestellt.

 Du hast mir selber nie die Hand gedrückt,
Und doch fühl´ich von Dir mich angeblickt;
Dein stummer Mund noch immer zu mir spricht,
Dein Wille ist und bleibt mir Weg und Pflicht.

 Und geh´n wir durch Verderbnis, Schmach und Nacht-
Ich halte aus, daß Deutschland neu erwacht!
Ich bleibe unseren hehren Zielen treu,
Mein ganzer Stolz ist: ICH BIN AUCH DABEI!

Gedicht – 1979 – von Kamerad K. H., USA.

 

BEKENNTNIS

Ich, einer von den letzten und den Alten,
Will treu zu dir, der einst uns führte, halten.
Und sind auch deine Fehler offenbar:
Zu allem stehe ich, was einstens war.
Bei deiner Asche schwör ich, großer Mann:
In Treue stand ich, als der kampf begann.
Du hast mir selber einst die Hand gedrückt
Und mich mit blauen Augen angeblickt.
Nun, da das Heil´ge Reich versunken ist
Und du nicht mehr auf dieser Erde bist,
Steh ich, gealtert und in weißem Haar,
Für alles ein, was einst uns teuer war.
Ich bleibe unsern hehren Zielen treu.
Mein letzter Stolz ist: Ich war auch dabei!

 
HERBERT NORKUS

 

von Baldur von Schirach

Mein Herz brennt heiß um Deine Fahle Hand
und Deine Stille stört mir jede Stunde.
und Deine Augen, die ich nie gekannt,
sind stets vor mir.  Ich bin von Dir gebannt,
Du Ewiger.  Du sprichst mit stummen Munde.
O bleib mit mir, Geläuterter, im Bunde
und quäle mich, daß ich nichts andres weiß,
als Deine Größe bis zum tiefsten Grunde
in Wort und kampf und mit der Todeswunde.
Und was ich tue, sei auf Dein Geheiß...

- aus „Die Fahne der Verfolgten“.

 

DIE TROMMEL KLINGT

VON Gerhard Dabel

Die Trommel klingt und singt mit uns
das immer gleiche Lied.
Das Lied, dem keiner mehr von uns
zu keiner Zeit entflieht.
Der harte Takt der Trommel
schlägt mahend in den Sang,
bezwingt den feigen Zweifel,
der schon in manchen drang.

Die Trommel klingt und singt mit uns
das immer gleiche Lied.
Das Lied, dem keiner mehr von uns
zu keiner Zeit entflieht,
das vor der Feldherrnhalle
kein Salvenschuß gedämpft,
das alle jene hörten,
die todbereit gekämpft.

Die Trommel klingt und singt mit uns
das immer gleiche Lied.
Das Lied, dem keiner mehr von uns
zu keiner Zeit entflieht.
Es ist das Lied, das mahnend
den Takt zum Marsch uns schlägt,
das unsres Führers Worte
in alle Ohren trägt.

 

 Sprachverfremdung

Wer unbedacht ein Fremdwort wählt,
und deutsches Wort für ihn nicht zählt,
wer happy sagt und glücklich meint
und sunshine, wenn die Sonne scheint,
wer hot gebraucht anstelle heiß,
know how benutz, wenn er was weiß,
wer sich mit sorry kühl verneigt
und shows abzieht, wenn er was zeigt,
wer shopping geht statt einzukaufen
und Jogging sagt zum Dauerlaufen,
der bleibt zwar fit, doch merkt er spät,
wenn er kein Wort mehr DEUTSCH versteht.

 
Friedrich K. Weibel (aus; "Soldat im Volk")

 

Erwacht

Ihr seht uns nicht, wie wir im Lichte stehen,
in der Wahrheit, in dem Opfer, in der Überwindung -
und könnt doch nicht an uns vorübergehen,
das Schicksal schickt euch in die Bindung.
So gibt es einst für uns ein Wiedersehen,
wenn euch der Schleier vom Gesicht genommen,
dann werdet ihr auch eure Zukunft sehen,
weil ihr die Väter in euch aufgenommen.

Dann wird die Frau als Mutter vor euch stehen
mit ihrer Liebe, ihrem Leid und ihrem Mut,
dann wird das Unbegreifliche geschehen
und die Vergangenheit erwacht in eurem Blut.

  Werner Dahms  

 
DER GOTT,

DER EISEN WACHSEN LIEß

Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte.
Drum gab er Säbel, Schwert und Spieß dem Mann in seine Rechte.
Drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede.
Daß er bestünde bis aufs Blut, bis in den Tod die Fehde.

O Deutschland, heil’ges Vaterland! O deutsche Lieb und Treue!
Du hohes Land! Du schönes Land! Dir schwören wir aufs neue:
Dem Buben und dem Knecht die Acht! Den Füchsen, Krähn und Raben!
So ziehn wir aus der Hermannsschlacht und wollen Rache haben.

 Laßt brausen, was nur brausen kann, in hellen lichten Flammen.
Ihr Deutschen alle, Mann für Mann, fürs Vaterland zusammen!
Und hebt die Herzen himmelan! Und himmelan die Hände!
Und rufet alle Mann für Mann: Dir Knechtschaft hat ein Ende!

Laßt wehen, was nur wehen kann, Standarten wehn und Fahnen!
Wir wollen heut uns, Mann für Mann, zum Heldentode mahnen:
Auf! Fliege, stolzes Siegspanier voran den kühnen Reihen! Wir siegen oder sterben hier den süßen Tod der Freien.

Ernst Moritz Arndt

 

Kamerad

Kamerad, siehst du die Fackel,
die leuchtet rings in unsrem Land,
die glüht in allen unsren Tagen,
die alle Herzen setzt in Brand?
Die Träge, Faule, Feige rüttelt,
daß sie vorn Schlafe auferstehn,
die Aufrechte und Treue schüttelt,
daß gläubig sie nach oben sehn!
Die Männern ihre großen Taten
und Frauen heilge Ehre gab,
die alle, alle aufwärts führte,
daß sie nur ihrem Volke lebten,
mit jedem Schritt, bis in ihr Grab?
Siehst du es nicht, das Licht, das große,
das uns alle überhellt,
das in unsre deutschen Lande
die Kraft legt, die uns alle hält!
Das uns den Mut gab und die Treue,
das Werk zu schaffen, das du siehst,
und das nun täglich nur aufs Neue
die Freude in uns alle gießt!
Doch. Kamerad, du siehst sie scheinen.
die Fackel, und du spürst das Licht!
Nur die, die uns ganz anders meinen
als wir sind, die sehn es nicht!
Sie hörten nie die Fahne rauschen,
sie sahen nie ihr Rot erglühn!
Sie konnten nie den Stimmen lauschen,
die von den Ahnen zu uns ziehn!

 

(1936, erstes Gedicht von Doris K.,

verfaßt im Alter von zwölf Jahren)
Doris K., Jungmädel. 12 Jahre alt.
Seht ihr uns denn nicht ringen und brennen,
in tausend Flammen lodernd verschworen?
Wenn wir unsrem Glauben den Sieg nicht gewännen,
war' all unsres Lebens Erfüllung verloren.
Wenn wir unsrem Glauben die Sterne nicht brächten,
ihn nicht erhöben zum einzgen Gebot,
dann wär'n wir wert. daß die Feinde uns knechten,
dann wär'n Millionen Toter erst tot!

 

(21. November 1939)

Ein Marschtritt dröhnt durch deutsches Land
Ein Marschtritt dröhnt durch deutsches Land,
der Schritt der jungen Soldaten.
Die Augen sind auf das Ziel gebannt.
und die Herzen dürsten nach Taten.
Die Herzen sind wie Feuer heiß,
die Hände halten die Fahne.
Und keiner ist, der das Lied nicht weiß,
das ihn zu marschieren mahnte.

Das Lied schallt über unser Land
wie Trommel und Fanfare.
Es ist wie ein lohender Feuerbrand
für alle, die je Deutsche waren.
Es ist das Lied einer harten Zeit,
das Lied von Opfer und Pflicht,
das Lied von Treue und Tapferkeit,
das Lied, das die Feigheit zerbricht.
Es ist die Kunde vom Kampf und Tod,
den Sagen der Ahnen gleich,
es ist das heiligste Gebot,
es ist das Lied vom ewigen Reich.

(1940)

Feuer im Osten,
Brennende Menschen

Blutige Lachen,
Schreiende Kinder

Laute Gewehre,
klägliches Weinen,

Alltag ?

Doch giftige Stimmen,
gespaltene Zungen

verlogene Hetze,
hämische Lache,

schmerzende Worte....

"DAS" ist ein anderer Tod, ein neuer Tod.

Volkstroi ´02

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